Fische aus dem Gartenteich

Faszinierende Wasserlandschaft

Ein Gartenteich ist nicht nur dekorativ, er bringt dem Betrachter auch auf faszinierende Weise die Natur näher. Der vielfältige Pflanzenwuchs, das interessante Äußere der unterschiedlichen Fischarten, die Anziehungskraft des Wassers auf andere Lebewesen – der Gartenteich ist eine einzigartige Erlebniswelt! In unseren Porträts haben wir die wichtigsten Daten beliebter Teichfische für Sie zusammengetragen. Und: Besuchen Sie diese Seite bald wieder, denn unsere Porträts werden fortlaufend erweitert.

Ratgeber

Von „Anschaffung“ bis zu „Verhalten“, finden Sie hier nützliche Tipps und Tricks rund um die Haltung von Gartenteich-Fischen

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Goldfisch

Goldfisch

Goldfisch

Wissenschaftlicher Name

Carassius auratus auratus

Äußere Erscheinung

Es gibt inzwischen viele verschiedene Zuchtformen, so dass eine allgemein gültige Beschreibung nicht möglich ist. Besonders die wertvollen Züchtungen werden zumeist im Aquarium gehalten. Der „gewöhnliche“ Goldfisch ist dagegen als Bewohner des Gartenteichs sehr beliebt: Es handelt sich um einen recht schlanken Fisch, der eine Größe von bis zu 30 cm erreichen kann. Das Farbspektrum variiert von Gelb, Orange, über Rot bis hin zu Weiß, auch mit dunklen oder hellen Flecken.

Herkunft

Schon vor mehr als 1000 Jahren wurden in China reine Zierfische gezüchtet. Hierzu gehört auch der Goldfisch. Sein Ursprung liegt in natürlichen Farbmutationen der Silberkarausche (auch Giebel genannt) Carassius auratus, die dann gezielt gezüchtet wurden. Heute gibt es unzählige Farbvarianten und auch Züchtungen, die sich im Körperbau unterscheiden, wie z.B. den Schleierschwanz.

Ernährung

Als Allesfresser nimmt der Goldfisch pflanzliche und tierische Nahrung zu sich.

Besonderheiten

Goldfische sind robuste Fische, vor allem der gewöhnliche Goldfisch. Es handelt sich um einen Kaltwasserfisch, der niedrige Temperaturen bis 4°C duldet. Für den winterlichen Gartenteich bedeutet dies, dass immer genügend eisfreies Wasser vorhanden sein muss. Im Sommer darf die Wassertemperatur nicht dauerhaft über 20°C liegen.

Goldorfe

Goldorfe

Goldorfe

Andere Namen

Orfe, Silberorfe für die silberne Farbspielart

Wissenschaftlicher Name

Leuciscus idus

Äußere Erscheinung

Die Goldorfe ist wie der Goldfisch ein schlanker Fisch, aber fast doppelt so groß und auffallend durch seine leuchtend orange Farbe. Es gibt jedoch auch eine silberne Farbspielart. Ausgewachsen kann der Fisch eine Größe von mehr als 50 cm erreichen.

Herkunft

Die Goldorfe ist eine Farbspielart des Alands, ein Karpfenfisch, der in weiten Teilen Mittel- und Osteuropas zuhause ist. Dort bevorzugt sie sauerstoffreiches Wasser in flachen Gewässern.

Ernährung

Als Allesfresser werden Goldorfen mit dem Vitakraft Teichfutter ausgewogen und gesund ernährt. Je nach Körpergröße nehmen die Fische Futterkomponenten unterschiedlicher Größe auf. Auch größere Leckerbissen und tierisches Futter werden gerne angenommen. Größere Exemplare der Goldorfe versuchen sich gelegentlich auch als Raubfische.

Besonderheiten

Die Goldorfe ist zwar ein scheuer Fisch, hält sich aber gerne an der Wasseroberfläche auf. Dort ist der leuchtende Fisch besonders gut zu sehen. Dieser Umstand macht ihn zu einem der beliebtesten Teichfische.

Gründling

Gründling

Gründling

Andere Namen

Grundel

Wissenschaftlicher Name

Gobio gobio

Äußere Erscheinung

Der Körper des Gründlings ist lang gestreckt mit rundem Körperschnitt. Auf Rücken und Schwanzflossen hat der Gründling viele braune Flecken und eine kurze, hohe Rückenflosse. Der Gründling erreicht eine Größe von bis zu 15 cm. Am Kopf trägt er beidseitig Barteln, die ihm als Tastorgane dienen.

Herkunft

Der Gründling ist ein Karpfenfisch, den man vor allem in den Fließgewässern Nord- und Mitteleuropas findet. Auch die Exemplare, die in Gartenteichen gehalten werden, entsprechen noch voll und ganz der Wildform.

Ernährung

In der Natur ernährt sich der Gründling von kleinen Tieren, wie z.B. Würmern, Insektenlarven und Krebsen. Diese spürt er am Boden des Gewässers auf. Im Gartenteich benötigt dieser Fisch daher ein proteinreiches Futter mit Bestandteilen, die auf den Boden sinken.

Pflege

Gründlinge verstecken sich gerne und sollten daher im Teich einige Versteckmöglichkeiten vorfinden. Dennoch wird man sie regelmäßig beobachten können, denn auf der Suche nach Futter suchen sie auch den Boden im Flachwasserbereich des Teichs auf. Gründlinge sind sehr anpassungsfähige Fische. Sie halten sich gerne auf sandigem Boden oder Kies auf und bevorzugen fließendes Wasser. Entsprechender Bodengrund und ein auf den Teichboden ausgerichteter Filterstrom schaffen diesem Fisch ideale Lebensbedingungen.

Koi

Koi

Koi

Andere Namen

Der korrekte Name ist eigentlich Nishikigoi, was Brokatkarpfen bedeutet. Oft wird er auch als Farbkarpfen bezeichnet. Koi ist eigentlich nur eine Abkürzung für Nishikigoi.

Wissenschaftlicher Name

Cyprinus carpio

Äußere Erscheinung

Der Koi ist ein Karpfenfisch, der beachtliche Größen von mehr als einem Meter erreichen kann. Durch gezielte Zucht, deren Schwerpunkt heute in Japan liegt, wurden unzählige Farbspielarten gezüchtet. Heute gibt es z.B. weiße, gelbe, orange, rote, silberne und goldene Kois mit ganz unterschiedlichen Zeichnungen und Farbkombinationen. Jede mögliche Kombination hat einen klangvollen Namen und einige Fische werden je nach Größe und bestimmten Qualitätskriterien für sehr hohe Summen gehandelt. 

Herkunft

Schon vor mehr als 2000 Jahren wurden in China reine Zierfische gezüchtet. Der älteste ist wohl der Koi. Gezüchtet wurde er aus zufällig aufgetretenen Farbmutationen eines Speisekarpfens, dem Magoi. 

Ernährung

Der Koi benötigt ein hochwertiges Futter. Er ist ein Allesfresser und dementsprechend sollte das Futter pflanzliche und tierische Bestandteile in leicht verdaulicher Form enthalten.

Besonderheiten

Kois sind sehr langlebig und können mit der Zeit recht zutraulich werden. Viele Kois fressen ihren Besitzern sogar aus der Hand. Zudem benötigen sie ausreichend Platz, denn sie können mit den Jahren ja eine beachtliche Größe erreichen. Gerade die wertvollen Zuchtformen sind oft etwas empfindlich und sensibel. Sie benötigen eine ausgezeichnete Wasserqualität. Alle Wasserwerte (pH-Wert, Wasserhärte, Stickstoffgehalt und Sauerstoffgehalt) sollten regelmäßig kontrolliert werden. Optimal sind folgende Werte: pH: 7 – 8, Wasserhärte: 10° - 15° dGH, Sauerstoff: mindestens 6 mg/l, Ammoniak: höchstens 0,2 mg/l.

Elritze

Elritze

Elritze

Andere Namen

Pfrille

Wissenschaftlicher Name

Phoxinus phoxinus

Äußere Erscheinung

Die Elritze ist ein schlanker, lang gestreckter Fisch, der eine Größe von bis zu 14 cm erreichen kann. Das Weibchen ist bei dieser Fischart etwas größer als das Männchen. Der Rücken der Elritze hat eine graugrüne Farbe, der Bauch ist hell.

Herkunft

Das Verbreitungsgebiet der Elritze umfasst fast ganz Europa und auch Teile des nördlichen Asiens. In der Natur sind die Bestände zum Teil schon stark dezimiert, so dass Haltung und Zucht im Gartenteich eine besondere Bedeutung besitzen.

Ernährung

Die Elritze sucht am Boden im flachen Wasser nach kleinen Tieren, fängt aber auch Insekten, die sich auf der Wasseroberfläche befinden oder knapp darüber fliegen. Diese Jagd ist für den Teichbesitzer sehr interessant zu beobachten. Die im bzw. am Gartenteich erbeuteten Insekten usw. reichen aber natürlich nicht für die Ernährung der Elritzen aus.

Besonderheiten

Während der Laichzeit verändert sich die Farbe der Männchen. Sie werden insgesamt dunkler, die Bauchseite wird rötlich und auf den Kiemendeckeln erscheinen helle Flecken.

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