Ratgeber Gartenteichfische

Faszinierende Wasserlandschaft

Teichfische benötigen einen artgerechten Lebensraum und gesundes Futter, um sich wohlzufühlen. Vor allem bei höheren Wassertemperaturen und dichtem Fischbestand sollte die Wasserqualität regelmäßig kontrolliert werden, da die Fische auf sauerstoffreiches und sauberes Wasser angewiesen sind. Meist werden für den Gartenteich Schwarmfische einge-setzt, die nicht alleine gehalten werden dürfen. Je nach Teichgröße sollten kleinere oder größere Gruppen gehalten werden. Einige dieser Fische suchen ihre Nahrung am Boden des Teiches und wühlen dabei den Grund auf. Es empfiehlt sich sandiges Material und Steine zum Schutz der Pflanzenwurzeln.

Anschaffung & Ausstattung

Eine faszinierende Wasserlandschaft

Die Wasserlandschaft eines Teichs ist für jeden Garten eine ganz besondere Bereicherung.

Der Gartenteich ist nicht nur eine einfache Dekoration für den Garten: Er bringt dem Betrachter die Natur auf faszinierende Weise näher. Der vielfältige Pflanzenwuchs, Fische unterschiedlicher Größen, Farben und Formen, deren interessantes Verhalten sowie die Anziehungskraft des Wassers auf Vögel und andere Tiere lassen den Gartenteich zu einer einzigartigen Erlebniswelt werden. Gleichzeitig bietet der Teich selten gewordenen heimischen Tier- und Pflanzenarten einen Lebensraum und leistet so einen wertvollen Beitrag für mehr Artenreichtum und den Erhalt unserer Umwelt.

Bau eines Gartenteichs

Es gibt inzwischen sehr einfache und dennoch schöne Möglichkeiten für den Bau eines Gartenteichs: Die meisten Gartenbesitzer verwenden entweder Teichfolie für eine individuelle Gestaltung oder setzen fertige Schalen ein, die es übrigens auch in ganz beachtlicher Größe gibt.

Technische Ausstattung

Neben dem eigentlichen Becken ist auch die technische Ausstattung wichtig – vor allem, wenn Fische im Gartenteich gehalten werden. Ein absolutes Muss ist dann ein leistungsstarker Filter, dessen Kapazität zur Teichgröße und der Fischzahl passen muss. Ein Durchlüfter sorgt im Bedarfsfall für zusätzlichen Sauerstoff. Und für den Winter gibt es verschiedene technische Möglichkeiten, um zumindest einen kleinen Bereich eisfrei zu halten – das erleichtert den Fischen die Überwinterung.

Einem neu eingerichteten und bepflanzten Teich gibt man zunächst einige Wochen Zeit, um ein biologisches Gleichgewicht aufzubauen. In dieser Zeit werden die Wasserwerte regelmäßig getestet. Sobald sich die Werte stabilisiert haben, können die ersten Fische eingesetzt werden.

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Ernährung

In der freien Natur leben die Fische meist in größeren Gewässern, in denen ein angemessenes Nahrungsangebot vorhanden ist. Im begrenzten Lebensraum des Gartenteichs reichen die natürlichen Nahrungsquellen jedoch nicht aus. Deshalb benötigen Teichfische ein hochwertiges Futter, das ihnen alle benötigten Nahrungsbausteine liefert – und dabei das Teichwasser nicht belastet.

Artgerechtes Futter und seine Eigenschaften im Wasser

Jede Teichfischart lebt in einer bevorzugten Wasserregion, in der auch die Nahrung aufgenommen wird. Um alle Fische im Teich zu erreichen, muss das Futter daher je nach Art Schwimm-, Sink- oder Schwebeeigenschaften besitzen. Auch das Aroma des Futters ist wichtig, denn beim Auffinden der Nahrung lassen sich die Fische von ihren sensiblen Geruchsorganen leiten. 

Ernährung und ökologisches Gleichgewicht im Teich

Eine ausgewogene Ernährung ist Voraussetzung für die Gesundheit der Fische und das ökologische Gleichgewicht im Teich. Das Futter darf das Wasser nicht mit überflüssigen Nährstoffen belasten, denn das würde zu vermehrter Algenbildung, zu einer Verschlechterung der Wasserwerte und letztlich zu einer verminderten Widerstandskraft der Fische führen. Eine energiekontrollierte Ernährung, die von den Fischen optimal verwertet werden kann, ist daher notwendig. Dabei sollte auch der erhöhte Energiebedarf im Frühjahr und im Herbst berücksichtigt werden.
Im Vitakraft-Sortiment finden Sie nährstoffkontrollierte Vollwert-Ernährung für die Fütterungszeit von Frühjahr bis Herbst. Alle Futtersorten enthalten den speziellen Multivitamin-Komplex und das langzeitstabile Vitamin C zur Stärkung der Abwehrkräfte.

Im Frühjahr verbrauchte Energie aufbauen

Wenn im Frühjahr sichergestellt ist, dass kein Frost mehr auftritt, kann ab einer Wassertemperatur von 9°C mit der Fütterung der Vitakraft Teichfutter-Sorten begonnen werden. In den ersten Tagen sollte man nur mäßig füttern – dann werden die Rationen allmählich gesteigert. Während der harten Winterpause haben die Teichfische von ihren Energie-Reserven gelebt. Zur besonderen Stärkung ist daher jetzt das Zufüttern von energiereichem Vitakraft Pond Food Energy empfehlenswert. So können die Fische ihr geschwächtes Immunsystem stabilisieren und werden außerdem optimal auf die bevorstehende Laichzeit vorbereitet.

Nährstoffkontrollierte Ernährung im Sommer

Der Sommer ist die Zeit der nährstoffarmen Fütterung, da den Teichfischen ein relativ energiereiches natürliches Nahrungsangebot zur Verfügung steht. Unausgewogene Fütterung würde das Wasser belasten. Die Vitakraft Futtersorten sind nährstoffkontrolliert und reich an verdauungsfördernden Ballaststoffen. Damit wird eine optimale Verwertung der Nahrung garantiert – und eine Belastung des Teichs wiederum wirksam vermieden.

„Winterspeck“ im Herbst anfüttern

Im Herbst wird das Leben am und im Teich stiller, und die Teichfische haben nur noch wenig Zeit, um sich die nötigen Energiereserven für die bevorstehenden harten Wintermonate „anzufressen“. Sobald die Wassertemperatur unter 9° C sinkt, stellen die Fische ihre Nahrungsaufnahme ein. Während der Wintermonate leben sie in einer Art Winterschlaf am Bodengrund und zehren von ihren Reserven. Damit die Fische diese Zeit überbrücken können, sollte auch im Herbst energiereich mit Vitakraft Pond Food Energy gefüttert werden.

Teichpflege

Das Ziel der regelmäßigen Teichpflege ist die Unterstützung und Stabilisierung des ökologischen Gleichgewichts, das auf der wechselseitigen Beziehung zwischen Fischen, Pflanzen, Mikroorganismen und Wasser basiert. Alle Pflegemaßnahmen und Reinigungsarbeiten sollten auf ein notwendiges Maß beschränkt und sehr behutsam durchgeführt werden.

Das Leben im und am Gartenteich ist den jahreszeitlichen Veränderungen unterworfen. Daher stellt auch die Teichpflege im Jahresverlauf unterschiedliche Ansprüche. 

Frühjahr – der Beginn der Teichsaison

Im Frühjahr erwacht der Teich zu neuem Leben. Für die Teichpflanzen beginnt die Wachstumsphase und die Fische werden zunehmend aktiver.
 
Aufgaben:

  • Wasserwerte testen und bei Bedarf einen Teilwasserwechsel oder eine Regulierung durchführen
  • Den Teichfilter reinigen und kontrollieren
  • Ab März nach Bedarf mit dem Einsetzen neuer Wasserpflanzen beginnen
  • Dem beginnenden Algenwachstum Grenzen setzen, z.B. durch etwas Beschattung, Wasserwechsel und das Einsetzen von Pflanzen, die viele Nährstoffe verbrauchen wie Froschbiss und Krebsschere

Sommer – blühende Pracht am Teich

Während der Sommermonate zeigt sich der Teich in seiner vollendeten Schönheit. Viele Teichpflanzen tragen Blüten und für die Fische beginnt die Laichzeit.
 
Aufgaben:

  • Verblühte Teichpflanzen zurückschneiden
  • Evtl. auftretende Wasserlinsen aus dem Wasser entfernen 
  • Verdunstetes Wasser durch temperiertes und aufbereitetes Wasser ersetzen 
  • Den Teichfilter von Zeit zu Zeit reinigen und regelmäßig die Wasserwerte kontrollieren

Herbst – Vorbereitung auf die Winterruhe

Im Herbst bereiten sich Fische und Pflanzen auf die bevorstehenden Wintermonate vor. Das Wasser kühlt allmählich ab und die Blüten der Teichpflanzen sterben ab. 
 
Aufgaben:

  • Herabgefallenes Laub und abgestorbene Pflanzenteile aus dem Wasser entfernen und ggf. ein Netz über den Teich spannen 
  • Pumpen für Bachlauf und Springbrunnen abschalten, reinigen und einlagern
  • Teichfilter reinigen
  • Pflanzen herunterschneiden

Winter – der Teich ruht

Von November bis März ruht das Leben im Gartenteich. Der Stoffwechsel der Fische ist stark reduziert. Sie leben am Bodengrund und nehmen keine Nahrung mehr auf. Pflegemaßnahmen sollten im Winter nur eingeschränkt stattfinden, um die Winterruhe der Tiere nicht zu stören. Ein Eis-Freihalter ermöglicht weiterhin den wichtigen Gasaustausch zwischen Wasser und Luft.

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