Porträts von Hunden

Treue Freunde auf vier Pfoten

Mit Hilfe der Porträts können Sie verschiedene Hunde mittels Bildern und einer kurzen Beschreibung kennen lernen.
Sie vermissen hier Ihren eigenen Hund? Dann schreiben Sie uns und senden Sie am besten gleich ein schönes Foto mit. Unsere Porträts werden fortlaufend erweitert.

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Ratgeber

Von „Anschaffung“ bis zu „Verhalten“, finden Sie hier nützliche Tipps und Tricks rund um die Hundehaltung.

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Afghane

Afghane

Andere Namen

Afghanischer Windhund, Tazi, Balutschi-Windhund

Äußere Erscheinung

Größe: 63 – 74 cm 
Gewicht: 23 – 27 kg 
Farben: alle Farben, besonders beliebt sind aber helle Farben (weiß, fahlrot)

Herkunft

Wie der Name schon erahnen lässt, stammt dieser imposante Windhund aus Afghanistan. Dort gab es vergleichbare Hunde vermutlich schon vor mehr als 4000 Jahren. Dem Afghanen ähnelnde Hunde wurden aber auch schon im alten Ägypten gehalten, alte Aufzeichnungen beweisen dies. Das legt die Vermutung nahe, dass diese Rasse vermutlich sogar noch älter ist. In Europa werden die Tiere seit dem Ende des 19. Jahrhunderts gezüchtet. Ursprünglich waren die Vorfahren unserer Afghanen Hirten- und Jagdhunde – heute werden sie als Rennhunde eingesetzt, haben aber auch einen festen Platz als außergewöhnlicher Familien- und Begleithund.

Verhalten

Das Wesen des Afghanen passt sehr gut zu seinem exotischen Äußeren. Der Afghane ist gegen Fremde ignorant bis abweisend. Gleichzeitig hat er aber einen sanften und sehr sensiblen Charakter. Er ist recht eigenwillig und braucht eine sehr einfühlsame Erziehung.

Besonderheiten

Trotz des pflegeintensiven üppigen Fells ist der Afghane nicht besonders wärmeempfindlich. Als Windhund braucht er täglich ausgiebigen Auslauf.

Beagle

Beagle

Beagle

Andere Namen

English Beagle

Äußere Erscheinung

Größe: 33 – 40 cm 
Gewicht: 18 – 27 kg 
Farben: viele Farbvarianten möglich (außer Einfarbigkeit), die meisten Beagle sind jedoch dreifarbig in braun, schwarz und weiß. Die Schwanzspitze sollte weiß sein.

Herkunft

Großbritannien. Dort wurde der Beagle als Hund für die Jagd in der Meute eingesetzt. 

Verhalten

Der Beagle hat einen sehr freundlichen Charakter. Er ist ruhig, aber doch lebhaft, anhänglich und gut verträglich mit anderen Hunden. Diese Rasse eignet sich nicht für Bewegungsmuffel, denn Beagles wollen viel laufen und draußen ausgiebig schnüffeln! Seine Meuteherkunft zeigt der Beagle mit einer ausgeprägten sozialen Bindung an seine Familie. 

Besonderheiten

Der Beagle hat ein sehr angenehmes Wesen, ist pflegeleicht und gut verträglich. Diese Eigenschaften machten ihn nicht nur zu einem beliebten Jagd- und Familienhund, sondern leider auch zum häufig verwendeten Versuchstier in der medizinischen und kosmetischen Forschung. Das Bellen des Beagles hat einen angenehmen Klang und wird auch als Beagle-Geläut bezeichnet.

Bobtail

Bobtail

Bobtail

Andere Namen

Altenglischer Schäferhund

Äußere Erscheinung

Größe: 55 – 65 cm 
Gewicht: ca. 30 kg 
Farben: grau und graublau (alle Schattierungen), mit oder ohne weiße Flecken

Herkunft

Wie die Bezeichnung „Altenglischer Schäferhund“ ganz richtig vermuten lässt, stammt diese Rasse aus England. Die Vorfahren des Bobtails sind aber international. Verwandtschaften mit dem russischen Owtscharki, dem französischen Briard, dem Bergamasker, dem Pudel und dem Deerhound werden vermutet. Ursprünglich wurde der Bobtail als Herdengebrauchshund eingesetzt.

Verhalten

Der Bobtail ist ein gutmütiger Hund, der aber auch intelligent und lernbegierig ist. Hunde mit besonderem Lerneifer sollten eine Aufgabe bekommen – beispielweise ganz individuelle Übungen, die man sich für das Tier ausdenkt. Tipps hierfür gibt es u.a. im Hundesportverein oder der Hundeschule.

Besonderheiten

Das lange Fell des Bobtails muss täglich gekämmt werden, sonst kann es zu Verfilzungen kommen. Werden diese zu stark, hilft nur noch eine Schur.
Der Name Bobtail bedeutet soviel wie Stummelschwanz. Tatsächlich wurden den Hunden als Zeichen der Steuerbefreiung die Schwänze kupiert. Heutzutage ist der Bobtail eine vorwiegend schwanzlose Rasse, d.h. die meisten Bobtails werden ohne Schwanz geboren. Dieses Merkmal ist zufällig aufgetreten, war aber erwünscht und wurde in der Zucht bevorzugt. Es hat jedoch nichts mit der früheren Praxis zu tun.

Border Collie

Border Collie

Border Collie

Äußere Erscheinung

Größe: 43 – 54 cm 
Gewicht: 13 – 22 kg 
Farben: weiß, schwarz, braun, tricolor, am häufigsten schwarz-weiß

Herkunft

Der Border Collie stammt aus Großbritannien, genauer gesagt aus Schottland. Dort wurde er als Hirtenhund eingesetzt.

Verhalten

Der Border Collie ist sehr freundlich und intelligent. Er besitzt einen großen Bewegungsdrang und Lerneifer. Gibt man ihm eine Aufgabe, so ist er glücklich. Ideal ist z.B. Hundesport wie Agility. Hier gewannen Border Collies in den vergangenen Jahren unzählige Preise. Wie alle besonders lernbegierigen Hunde sollte der Border Collie stets gefordert werden. So wird sich auch sein ausgeglichenes Wesen und seine große Intelligenz zeigen. 

Besonderheiten

Um den Border Collie ranken sich einige Mythen und interessante Geschichten. So sollen seine Vorfahren von den Wikingern mit nach Schottland gebracht worden sein. Besonders interessant ist, dass er als Hirtenhund so ausgezeichnete Fähigkeiten besitzt, dass man ihm früher nachsagte, er könne mit seinen ausdrucksstarken Augen Rinder hypnotisieren.

Boxer

Boxer

Boxer

Andere Namen

Deutscher Boxer

Äußere Erscheinung

Größe: 53 – 62 cm 
Gewicht: 25 – 32 kg 
Farben: gestromt und rotgelb in allen Abstufungen z.T. mit weißem Flecken an Pfoten, Hals und Stirn, mit schwarzer Maske

Herkunft

Boxer stammen von alten Hunderassen ab, die zu Kampfzwecken gezüchtet wurden, den Bullenbeißern. Aber auch andere Hunde wurden eingekreuzt, z.B. Bulldoggen. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurden in Deutschland dann die ersten Boxer gezüchtet, die den heutigen ähneln.

Verhalten

Boxer gelten als ausgesprochen familienfreundliche Hunde, die jederzeit zu ihrem „Rudel“ stehen und auch sehr kinderlieb sind. Trotz seiner Herkunft als Kampfhund hat der Boxer heute ein ruhiges, freundliches und sanftes Wesen. Gleichzeitig ist er sehr gelehrig.

Bulldogge

Bulldogge

Bulldogge

Andere Namen

Englische Bulldogge, Bulldog

Äußere Erscheinung

Größe/Schulterhöhe: 30 – 36 cm 
Gewicht: 22 – 36 kg 
Farben: fahlrot und weiß oder gestromt

Herkunft

Großbritannien. Der Name der Bulldogge bedeutet Bullenhund, was auf seine Herkunft als Kampfhund hinweist. Früher mussten Bulldoggen tatsächlich mit Stieren kämpfen. 

Verhalten

Die früheren Bulldoggen waren aufgrund ihrer „Bestimmung“ sehr aggressiv. Davon ist bei unseren heutigen Bulldoggen nichts mehr zu merken. Sie haben einen ausgesprochen liebenswerten und ausgeglichenen Charakter. Mit ihrer natürlichen Gelassenheit lassen sie sich nicht so schnell aus der Ruhe bringen.

Cocker Spaniel

Cocker Spaniel

Cocker Spaniel

Andere Namen

Englischer Cocker Spaniel

Äußere Erscheinung

Größe/Schulterhöhe: 38 – 41 cm 
Gewicht: 13 – 15 kg 
Farben: viele Farben, am häufigsten rotbraun und schwarz

Herkunft

Großbritannien, wo er als Jagdhund zum Stöbern eingesetzt wurde.

Verhalten

Cocker Spaniel sind gutmütig, sanft und anhänglich. Bei richtiger Erziehung sind sie folgsam und gelehrig. Da die Rasse einen sensiblen Charakter hat, muss die Erziehung konsequent, aber mit viel Einfühlungsvermögen erfolgen. Als beliebter Familienhund verträgt sich Cocker Spaniel auch sehr gut mit anderen Hunden.

Collie

Collie

Collie

Andere Namen

Rough Collie, Schottischer Schäferhund

Äußere Erscheinung

Größe/Schulterhöhe: 51 – 61 cm
Gewicht: 18 – 32 kg
Farben: rot, tricolor oder blau marmoriert (blue-merle), braungrau/weiß

Herkunft

Der Collie stammt aus Großbritannien, genauer aus Schottland, wo er als Hirtenhund eingesetzt wurde.

Verhalten

Der Collie ist ein intelligenter und ausgeglichener Hund. Er ist besonders treu und menschenbezogen, Fremden gegenüber aber manchmal zunächst recht abweisend. Er hat ein sensibles Wesen, so dass seine Erziehung konsequent, aber mit viel Einfühlungsvermögen geschehen sollte.

Dackel

Dackel

Dackel

Andere Namen

Teckel, Dachshund. Zudem gibt es drei Größenvarianten, den Standard-Dackel, den Zwerg-Dackel und den Kaninchen-Dackel sowie drei Fellvarianten, den Kurzhaarigen Dackel, den Langhaarigen Dackel und den Rauhhaar-Dackel

Äußere Erscheinung

Größe/Gewicht: 5 – 10 kg (Standard-Dackel), 3 – 4 kg (Zwerg-Dackel), bis 3,5 kg (Kaninchen-Dackel). Farben: Je nach Fellart unterschiedliche Farben, Kurz- und Langhaar-Dackel braun, rotgelb oder schwarz. Der Rauhaar-Dackel kommt in verschiedenen Farben vor, deutlich überwiegend jedoch die so genannte Saufarbe.

Herkunft

Deutschland. Dort wurde und wird der Dackel als Jagdhund gehalten und gezüchtet, der darauf spezialisiert ist, in Erdbauten, z.B. von Füchsen und Dachsen, einzudringen.

Verhalten

Dackel gelten zu Recht als sehr eigenwillig, daher benötigen sie eine konsequente Erziehung. Oft ist es aber auch so, dass man dem sprichwörtlichen „Dackelblick“ nicht widerstehen kann, selbst wenn der Hund mal einen Fehler gemacht hat – das steht einer konsequenten Erziehung natürlich etwas im Wege. Grundsätzlich ist der kleine Hund sehr mutig, anhänglich, wachsam, temperamentvoll und lernfreudig.

Besonderheiten

Dackel haben leider gelegentlich mit Rückenproblemen zu kämpfen. Vorbeugung ist daher wichtig: Die richtige Ernährung stärkt den Rücken, Übergewicht sollte vermieden werden. Eine gute Ausbildung der Rückenmuskulatur ist wichtig. Starken Belastungen wie Treppensteigen darf der Hund nicht ausgesetzt werden. Rauhaardackel sollten zusätzlich zum Bürsten regelmäßig getrimmt werden.

Deutsche Dogge

Deutsche Dogge

Deutsche Dogge

Andere Namen

Die schwarz-weiß gefleckte Deutsche Dogge wird auch als Dänische Dogge, Harlekin- oder Tigerdogge bezeichnet.

Äußere Erscheinung

Größe/Schulterhöhe: 70 – 90 cm 
Gewicht: bis 60 kg 
Farben: gelb, blau, schwarz, schwarz-weiß gefleckt und gestromt

Herkunft

Die Deutsche Dogge hat verschiedene Vorfahren, die ebenfalls eine beeindruckende Größe hatten, z.B. den Irischen Wolfshund, Windhunde und riesige Jagdhunde der Alanen. In Deutschland wurden die Hunde weiter gezüchtet und zur Jagd auf Bären und Wildschweine eingesetzt. Besonders beliebt waren sie in den Fürstenhäusern.

Verhalten

Trotz der beeindruckenden Größe und der ursprünglichen Zucht zur Jagd auf großes Wild hat die Deutsche Dogge einen ausgesprochen ruhigen, sanften und sehr ausgeglichenen Charakter. Doggen sind sensibel und es braucht viel Konsequenz und Liebe, um aus einem kleinen Doggenwelpen einen souveränen Begleiter zu machen.

Deutscher Schäferhund

Deutscher Schäferhund

Deutscher Schäferhund

Äußere Erscheinung

Größe/Schulterhöhe: 55 – 65 cm 
Gewicht: 34 – 43 kg 
Farben: einfarbig in schwarz und grau, meistens jedoch gelb, rotgelb oder rotbraun mit schwarzen Abzeichen

Herkunft

Ende des 19. Jahrhunderts war ein preußischer Rittmeister auf der Suche nach dem idealen Hund. Er fand ihn in Gestalt eines jungen Herdengebrauchshundes, der fortan als Standard für die neu definierte Rasse geführt wurde. Sein Name weist auf die Herkunft als Hirtenhund hin, zu seiner Erfolgsgeschichte führten aber nicht zuletzt die ausgezeichneten Eigenschaften als Gebrauchshund.

Verhalten

Deutsche Schäferhunde sind ausgeglichen, mutig, treu und anhänglich. Sie sind sehr gelehrig, benötigen aber eine konsequente Erziehung und wollen gefordert werden. Die Rasse verfügt über einen ausgezeichneten Gehör- und Geruchssinn und wird gerne als Schutz- oder Polizeihund ausgebildet und auch als Blindenführ- oder Rettungshund eingesetzt.

Foxterrier

Foxterrier

Foxterrier

Andere Namen

Fox Terrier

Äußere Erscheinung

Größe/Schulterhöhe: bis 40 cm
Gewicht: bis 8,5 kg
Farbe: Weiß mit Abzeichen in Schwarz oder Schwarzbraun (Lohfarbe) 

Herkunft

Der Foxterrier ist ein Jagdhund, der ursprünglich für die Fuchsjagd eingesetzt wurde. Er war dafür zuständig, Füchse aus ihrem Bau zu scheuchen. Die Anerkennung als Rasse erfolgt im Ursprungsland England im Jahr 1876.

Verhalten

Der Foxterrier ist ein typischer Terrier: lebhaft, freundlich – und mit einem richtigen Dickkopf. In der Erziehung des anhänglichen Hundes muss man daher konsequent und einfühlsam sein.

Besonderheiten

Eigentlich handelt es sich bei den Foxterriern um zwei Rassen, denn es gibt sie als Glatthaar Foxterrier und als Drahthaar. Die glatthaarigen Foxterrier sind die ältere Rasse, die drahthaarigen heute aber etwas häufiger anzutreffen.

Golden Retriever

Golden Retriever

Golden Retriever

Äußere Erscheinung

Größe/Schulterhöhe: 51 – 61 cm 
Gewicht: 32 – 35 kg 
Farben: alle cremetöne, gold

Herkunft

Großbritannien, dort wurde der Golden Retriever aus verschiedenen anderen Jagdhunden gezüchtet, darunter Irish Setter und Bloodhounds. 

Verhalten

Der Golden Retriever ist seinem Ursprung nach ein Jagdhund, der gerne apportiert. Da er nicht wasserscheu ist, wird er gerne zum Apportieren von erlegtem Wassergeflügel eingesetzt. Heute ist dieser Hund aber viel mehr als ein guter Jagdhund: Sein sanftes anhängliches Wesen, die große Lernbereitschaft und seine Freude an Lob und Anerkennung machen ihn zu einem idealen Begleiter. Deshalb wird er auch vielfach als Blindenführhund oder als Rettungshund eingesetzt.

Jack Russel Terrier

Jack Russel Terrier

Andere Namen

Früher: Parson Jack Russel Terrier. Heute gibt es zwei getrennte Rassen mit den Namen Jack Russel Terrier für die kleine Variante und Parson Russel Terrier für die hochbeinigen Hunde.

Äußere Erscheinung

Größe: 25-30 cm
Gewicht: 5-6 kg
Farben: weiß mit schwarzen oder lohfarbenen (schwarz-braunen) Abzeichen Fell: glatt, rauhaarig oder stichelhaarig

Herkunft

Der Jack Russel Terrier stammt aus England. Seine Abstammung lässt sich auf verschiedene alte Terrierrassen zurückführen, vor allem auf den Foxterrier. Namensgeber ist ein Englischer Pfarrer (engl. Parson), dessen Terrierzucht einen besonders guten Ruf hatte. Ursprünglicher Verwendungszweck war die Jagd in der Meute – dort war es die Aufgabe des Terriers, den Fuchs aus dem Bau zu treiben.

Verhalten

Jack Russel Terrier sind sehr lebhafte Tiere, die gut zu aktiven und sportlichen Menschen passen. Da die Meutejagd von Reitern begleitet wurde, haben diese Hunde rassetypisch keine Scheu vor Pferden und begegnen diesen gelassen und freundlich. Jack Russel Terrier eignen sich daher auch ausgezeichnet als Reitbegleithunde.

Labrador Retriever

Labrador Retriever

Äußere Erscheinung

Größe/Schulterhöhe: 54 – 60 cm 
Gewicht: 25 – 30 kg 
Farben: gelb, braun und schwarz, immer einfarbig

Herkunft

Der Labrador Retriever wurde in Großbritannien gezüchtet, seine Vorfahren kommen jedoch aus Neufundland.

Verhalten

Der Labrador Retriever ist ein sehr anhänglicher und freundlicher Hund. Seinem Ursprung nach ist er ein Jagdhund. Er liebt Wasser und scheut auch vor kaltem Wasser nicht zurück, so dass er vor allem zum Apportieren von erlegtem Wassergeflügel eingesetzt wird. Früher half er sogar den Fischern. Inzwischen ist er noch vielseitiger: Er ist sehr erfolgreich als Blindenführhund und Rettungshund, aber auch ein beliebter Familienhund.

Mischling

Mischling

Äußere Erscheinung

Alle Größen, Farben und Fellarten möglich.

Herkunft

Obwohl Mischlinge keine Rasse sind, gehören sie durchaus in diese Porträtsammlung – denn schließlich bilden sie innerhalb unserer Hundepopulation eine riesige Gruppe. Als Mischling wird jeder Hund bezeichnet, der keiner bestimmten Rasse angehört. Hierzu gehören also sowohl Tiere, denen man wirklich nicht mehr ansehen kann, welchen Rassen ihre Vorfahren angehörten, als auch Hunde, deren Eltern jeweils reinrassig waren. Bei letzteren kann man die unterschiedlichen Elterntiere oft erraten, auch wenn man diese nicht kennt.

Verhalten

Genau wie in der äußeren Erscheinung, sind bei Mischlingen auch im Wesen alle Varianten möglich. Mischlinge sind eben eine sehr vielseitige Gruppe: Es gibt temperamentvolle und ruhige Mischlinge, anhängliche und eher scheue, wachsame und zutrauliche Tiere.

Besonderheiten

Mischlinge gelten oft als besonders vital, gesund und langlebig. Dies mag daran liegen, dass diesen Hunden züchterisch bedingte Defekte nahezu fremd sind. Sie erreichen selten extreme Körpermerkmale und haben dann auch nicht mit deren eventuellen Nachteilen zu kämpfen.

Mops

Mops

Äußere Erscheinung

Größe/Schulterhöhe: 30 – 35 cm
Gewicht: 6 – 8 kg
Farben: gelb, silbergrau, oft mit dunkler Maske oder schwarz

Herkunft

Dem Mops ähnliche Hunde gab es schon viele hundert Jahre als Schoßhund an den Höfen Europas. Obgleich seine Ursprünge wohl in China liegen, wurde er erst in Großbritannien gezielt gezüchtet, so dass er seine heutige Gestalt fand.

Verhalten

Dem Mops merkt man seine Ursprünge an. Er war immer ein reiner Begleithund und ist seinem Menschen daher ein sehr anhänglicher Freund mit lebhaftem und verspieltem Charakter. Fremden gegenüber ist er aber meist recht misstrauisch.

Pudel

Pudel

Andere Namen

Die unterschiedlichen Größenklassen des Pudels, Groß- oder Königspudel, Klein- oder Mittelpudel, Zwergpudel und Toy-Pudel, sind genau genommen jeweils eigene Rassen.

Äußere Erscheinung

Größe/Schulterhöhe: 45 – 60 cm (Großpudel), 35 – 45 cm (Kleinpudel), 28 – 35 cm (Zwergpudel) und bis 28 cm (Toy-Pudel) 
Durchschnittsgewicht: 27 kg (Großpudel), 12 kg (Kleinpudel), 7 kg (Zwergpudel) und 3,5 kg (Toy-Pudel) 
Farben: weiß, apricot, silber, braun und schwarz, schwarz-loh, schwarz-weiß.

Herkunft

Die genauen Ursprünge des Pudels sind nicht ganz sicher geklärt, aber er stammt wohl unter anderem von alten, französischen Wasserhunden ab und wurde für die Jagd auf Wassergeflügel gezüchtet und eingesetzt.

Verhalten

Der Pudel ist intelligent und gelehrig, sehr anhänglich sowie von fröhlichem Wesen, was ihn zeitweise zu einem der beliebtesten Familien- und Begleithunde machte. Dem Pudel bereitet es großen Spaß, Aufgaben zu erfüllen – dafür erwartet er aber auch Lob.

Besonderheiten

Zusätzlich zum täglichen Bürsten muss der Pudel regelmäßig geschoren werden. Soll ein Pudel an Ausstellungen teilnehmen, so muss man sich dabei an bestimmte Regeln halten, denn es werden nur bestimmte „Frisuren“ zugelassen.

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