Die häufigsten Fragen zum Thema Zwergkaninchen

Allgemeine Fragen zu Zwergkaninchen

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  • Wann frieren Kaninchen?

    Kaninchen sind nicht besonders kälteempfindlich – selbst Temperaturen deutlich unter dem Gefrierpunkt machen ihnen nichts aus. Unangenehmer ist ihnen große Wärme: Dann legen sie sich in eine Ecke, vermeiden jegliche Bewegung und hecheln regelrecht.

    Eigentlich kann man Kaninchen also ganzjährig draußen halten, denn in der Natur leben diese Tiere ja auch draußen. Dort haben die Kaninchen allerdings unterirdische Bauten, in denen es etwas wärmer ist, deshalb sollten Tiere in Außengehegen ein Schlafhäuschen bekommen und viel wärmendes VitaVerde® Alpen-Wiesenheu. Bei sehr großer Kälte muss man außerdem bedenken, dass Frischfutter schnell unverdaulich wird und das Trinkwasser gefriert. Daher füttert man in der Winterzeit lieber mehrmals täglich kleine Mengen und füllt die Trinkflasche jeweils mit warmem Wasser.
  • Hund und Kaninchen, geht das?

    Tiere sind Individuen mit einem ganz eigenen Charakter. Daher ist es immer schwierig, das Verhalten eines Tieres sicher vorherzusagen. Grundsätzlich muss man natürlich vorsichtig sein, wenn Hund und Kaninchen aufeinandertreffen. Denn Kaninchen zählen immerhin zu den typischen Beutetieren der Wildhunde.

    Es gibt jedoch viele Hunde, deren Jagdinstinkt nicht besonders stark ausgeprägt ist. Hier gestaltet sich das Zusammenleben natürlich leichter. Mancher Hund hat ein Kaninchen auch schon unterschätzt und mächtig was auf die Nase bekommen. Danach gehen sich die Tiere meistens für immer aus dem Weg.

    Gewöhnt man die Tiere von klein auf aneinander, so können sie auch echte Freunde werden, die sich z.B. zum Schlafen aneinander kuscheln. Unbeaufsichtigtes Zusammensein sollte man allerdings nur gestatten, wenn man sich des Verhaltens seines Hundes wirklich ganz sicher ist.
  • Wie leben Kaninchen in der Natur?

    Obwohl Zwergkaninchen schon lange als Haustiere gezüchtet werden, sind sie ihren wilden Vorfahren noch immer sehr ähnlich. Sicherlich hat jeder schon Wildkaninchen beobachtet. Und das ist auch kein Wunder, denn diese Tiere sind sehr anpassungsfähig und dem Menschen sogar bis in die Großstädte gefolgt!

    In der Natur graben Kaninchen unterirdische Bauten, die weit verzweigt sind und mehrere Ein- bzw. Ausgänge haben. Hier leben die Tiere in einer Kolonie zusammen – mit einer strengen Rangordnung: Es gibt jeweils ein ranghöchstes Männchen und ein ranghöchstes Weibchen.

    Als Lebensraum bevorzugen Kaninchen ein trockenes, hügeliges Gelände mit sandigem oder kiesigem Boden. Die Jungen werden nicht im normalen, sondern in einem eigens dafür angelegten Bau geboren und gesäugt. Dieser Bau ist bis zu 200 Meter von dem Wohnbau entfernt und hat nur einen Eingang. Das Muttertier kommt lediglich ein- bis zweimal täglich zum Säugen in diesen Bau.
  • Sind Kaninchen Nagetiere?

    Kaninchen sind tatsächlich gar keine Nager, obwohl dies fälschlicherweise oft angenommen wird.

    Zur Ordnung der Nager gehören z.B. die verschiedenen Hamsterarten oder auch Mäuse und Eichhörnchen. Die Kaninchen dagegen bilden zusammen mit den Hasen eine eigene biologische Ordnung, die der „Hasenartigen“. Ein wichtiges Merkmal haben diese Tiere jedoch mit den Nagern gemeinsam: die Nagezähne, die ein Leben lang wachsen. Diese müssen durch hartes Futter, z.B. durch Kräcker®, abgeschliffen und gepflegt werden. Andernfalls würden die Zähne zu lang werden und die Futteraufnahme behindern.

    Obwohl das Gebiss von Nagern und Hasenartigen sehr ähnlich ist, liegt hier aber auch ein wichtiger Unterschied: Die Hasenartigen besitzen hinter den oberen Schneidezähnen zusätzlich ein Paar kleine Stiftzähne!
  • Braucht die Kaninchenmutter Hilfe?

    Eine Kaninchenmutter braucht für die Aufzucht ihrer Jungen vor allem Ruhe. Einige Tage vor der Geburt sollte man das Kaninchenheim gründlich reinigen und mit besonders viel Kleintier-Streu auslegen. Ein großes Häuschen ersetzt den Tieren die Höhle, in der die Jungen in der Natur geboren werden würden.

    Solange die Jungen noch im Nest sind, sollte man sie möglichst wenig berühren. Der fremde Geruch würde die Mutter irritieren und schlimmstenfalls sogar dazu führen, dass sie die Jungen verlässt. Ein gelegentlicher Kontrollblick in das Nest muss also reichen – die Mutter kann währenddessen mit einem besonderen Leckerbissen abgelenkt werden.

    Etwa ab der dritten Woche beginnen die Jungtiere, feste Nahrung zu sich zu nehmen. Dann gibt man beispielsweise VITA Special® for Kids oder Menü for Kids. Diese ausgewogenen Futtermischungen sorgen für einen optimalen Start in ein langes und gesundes Kaninchenleben!
  • Wie wurde das Kaninchen zum Haustier?

    Urheimat der Wildkaninchen sind die Iberische Halbinsel und Teile Nordafrikas. Kaninchen werden aber schon seit einigen tausend Jahren auch als Haustiere gehalten und gezüchtet. Die Römer hielten die Tiere als Fleischlieferanten und Jagdobjekte in sogenannten Leporarien. Das waren von Mauern umgebene Freigehege, in denen sich die Tiere frei bewegen und richtige Höhlen graben konnten. In den Klöstern Europas widmete man sich später der gezielten Kaninchenzucht. So gab es bald Kaninchen, die viel zutraulicher und vor allem auch größer waren als ihre wilden Vorfahren.

    Zwergkaninchen wurden jedoch erst Anfang des 20. Jahrhunderts gezüchtet. Bis dahin waren vor allem große Rassen als Fleischlieferanten interessant. Die älteste Zwergrasse sind die weißen Hermelinkaninchen. Diese Tiere und die später gezüchteten anderen kleinen Rassen wurden schnell als Heim- und Streicheltiere beliebt. Heute sind Zwergkaninchen eines der beliebtesten Heimtiere überhaupt.
  • Trächtig, oder nicht?

    Die Trächtigkeit würde sich nur mit medizinisch-technischer Hilfe ganz sicher feststellen lassen. Es gibt jedoch Hinweise, die die Trächtigkeit eines Zwergkaninchens mit großer Wahrscheinlichkeit bestätigen können: Etwa eine Woche vor der Geburt beginnt das Weibchen mit dem Nestbau. Heu oder Stroh werden zusammengetragen und zu einem kleinen Nest aufgeschichtet, welches mit Fell ausgepolstert wird. Im letzten Teil der Schwangerschaft wird das Weibchen zudem etwas dicker und manchmal kann man fühlen, wenn die Jungen sich bewegen. Wirklich sicher ist man jedoch leider erst, wenn die Jungen da sind.

    Übrigens: Die Trächtigkeit eines Zwergkaninchens dauert 28 bis 31 Tage. Kurz vor dem voraussichtlichen Geburtstermin sollte man das Kaninchenheim noch einmal säubern, denn nach der Geburt darf man das Weibchen damit nicht stören.
  • Gibt es eine "Kaninchensprache"?

    Kaninchen geben nur selten einen Laut von sich, den wir Menschen hören können. Trotzdem gibt es sozusagen eine „Kaninchensprache“, wenngleich vieles davon auch Körpersprache ist. Eine Ausnahme ist das Knurren: Hört man diesen Laut, so möchte das Kaninchen lieber in Ruhe gelassen werden.

    Sehr auffällig ist das Klopfen mit den Hinterpfoten. So signalisiert das Kaninchen, dass es Gefahr befürchtet. Ein Kaninchen, das klopft, ist aus irgendeinem Grund beunruhigt, auch wenn wir die Ursache vielleicht nicht bemerken. Tiere, die sehr scheu und ängstlich sind, klopfen manchmal so häufig, dass die Pfoten darunter leiden. Solche Tiere benötigen für ihr Kaninchenheim ein besonders ruhiges Plätzchen und viel weiche Kleintier-Streu.

    Leckt ein Kaninchen seiner menschlichen Bezugsperson die Hand, so ist dies dagegen eine sehr freundliche Geste. Oft antwortet das Kaninchen so auf ausgiebige Streicheleinheiten. Gleichzeitig ist dies natürlich die Aufforderung, das Tier weiter zu kraulen.
  • Wie groß wird ein Zwergkaninchen?

    Die Bezeichnung Zwergkaninchen beschreibt keine Rasse, sondern ganz allgemein kleine Kaninchen. Bei den großen Rassen gibt es Exemplare, die zwischen 2,5 und mehr als 7 kg wiegen. Diese würde man sicher nicht mehr als Zwergkaninchen bezeichnen – sie sind eher die Riesen unter den Kaninchen. Farbenzwerge, Hermelinkaninchen und andere kleine Rassen wiegen dagegen in der Regel nicht mehr als 1,25 bis 1,5 kg.

    Da bei der Zucht von „rasselosen“ Zwergkaninchen keine bestimmten Standards eingehalten werden müssen, kann auch schon mal ein etwas größeres Exemplar darunter sein. Bei genauer Betrachtung ist es eigentlich auch egal, ob unsere Kaninchen einer bestimmten Rasse angehören. Gerade die Mischlinge sind häufig die liebenswertesten Tiere – und sehen zudem oft besonders hübsch aus!

Ratgeber

Von „Anschaffung“ bis zu „Verhalten“, finden sie hier nützliche Tipps und Tricks rund um die Zwergkaninchenhaltung.

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Fragen zum Verhalten

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  • Warum fressen Kaninchen Kot?

    Der Verdauungstrakt der Kaninchen produziert zwei verschiedene Arten von Kot: Der normale Kot ist fest und rund, der sogenannte Blinddarmkot dagegen ist etwas weicher. Der Blinddarmkot wird meistens nachts ausgeschieden und von den Tieren sofort gefressen. Denn in diesem Kot sind wichtige Nährstoffe – vor allem Vitamin B – enthalten, die das Kaninchen erst richtig aufnehmen kann, wenn sie den Verdauungstrakt zum zweiten Mal passiert haben. Würde man ein Kaninchen am Fressen des Blinddarmkots hindern, so bekäme es schlimme Mangelerscheinungen.

    Im Blinddarmkot sind außerdem wertvolle Darmbakterien enthalten, die dem Körper durch das Fressen wieder zugeführt werden. Auch diese Darmbakterien sind sehr wichtig, denn ohne sie würden die Kaninchen ihr Futter nicht richtig verdauen können.
  • Brauchen Kaninchen ein Häuschen?

    In der Natur graben Kaninchen unterirdische Bauten, in die sie bei Gefahr flüchten können. Auch unsere Zwergkaninchen haben gerne eine Höhle, in die sie sich zurückziehen können. Ein Häuschen gehört also zur artgerechten Haltung von Zwergkaninchen dazu.

    Ein Kaninchen, das noch etwas scheu ist, wird sich zwar anfangs sicherlich häufiger in seinem Heim verkriechen. Mit etwas Geduld und Liebe wird es aber bald Vertrauen zum Menschen aufbauen. Einem scheuen Tier das Häuschen zu entziehen, damit es sich nicht verstecken kann, ist definitiv keine gute Lösung. Denn das heißt nicht automatisch, dass das Tier auch zahmer ist.

    Übrigens: Neugierige Kaninchen springen auch gerne auf das Dach des Häuschens und benutzen es als Ausguck!
  • Was tun, wenn Kaninchen sich streiten?

    Kaninchen sind gesellige Tiere, die nicht gern alleine sind. Trotzdem kommt es vor allem zwischen Tieren gleichen Geschlechts oftmals zu Rangkämpfen. In der Natur kann das unterlegene Tier einem ranghöheren aus dem Wege gehen. Im Zwergkaninchenheim ist dies natürlich nicht möglich.

    Am besten vertragen sich Zwergkaninchen, die sich schon seit früher Jugend kennen. Dann kann man manchmal zwei Weibchen oder sogar zwei Rammler gemeinsam in einem Kaninchenheim halten. Bei den Rammlern ist es allerdings von Vorteil, wenn sie kastriert sind.

    Will man zwei erwachsene Tiere aneinander gewöhnen, so braucht man viel Geduld. Am besten sollten sich die Kaninchen zunächst an den Geruch des anderen gewöhnen. Die ersten Begegnungen müssen unbedingt auf neutralem Boden stattfinden, sonst wird das „erste“ Tier sein Revier gegen den Neuling verteidigen wollen.
  • Wie wird mein Kaninchen stubenrein?

    Es gibt viele Zwergkaninchen, die stubenrein sind. Manchen Kaninchen braucht man die Benutzung einer Toilettenkiste noch nicht einmal beizubringen! In der Natur suchen die wilden Kaninchen nämlich auch immer wieder die gleichen Stellen als Toilette auf. Und dieses Verhalten zeigen auch viele unserer Zwergkaninchen noch.

    Können die Tiere während des Freilaufs ihr Kaninchenheim betreten, so werden viele die dortige Toilettenecke benutzen.

    Auch die Verwendung einer Katzentoilette ist möglich. Gibt man in eine flache Plastikschale Kleintier-Streu und etwas benutzte Streu aus der Toilettenecke des Kaninchenheimes, so reicht der Geruch oft schon aus, um einem Kaninchen den Zweck dieser Schale zu erklären.

    Hat das Tiere in einer bestimmten Zimmerecke schon mehrmals gekotet oder uriniert, so platziert man die Toilette am besten dort. Wenn ein Kaninchen sich erst einmal eine Stelle ausgesucht hat, kann man es manchmal nur schwer umgewöhnen.
  • Hund und Kaninchen, geht das?

    Tiere sind Individuen mit einem ganz eigenen Charakter. Daher ist es immer schwierig, das Verhalten eines Tieres sicher vorherzusagen. Grundsätzlich muss man natürlich vorsichtig sein, wenn Hund und Kaninchen aufeinandertreffen. Denn Kaninchen zählen immerhin zu den typischen Beutetieren der Wildhunde.

    Es gibt jedoch viele Hunde, deren Jagdinstinkt nicht besonders stark ausgeprägt ist. Hier gestaltet sich das Zusammenleben natürlich leichter. Mancher Hund hat ein Kaninchen auch schon unterschätzt und mächtig was auf die Nase bekommen. Danach gehen sich die Tiere meistens für immer aus dem Weg.

    Gewöhnt man die Tiere von klein auf aneinander, so können sie auch echte Freunde werden, die sich z.B. zum Schlafen aneinander kuscheln. Unbeaufsichtigtes Zusammensein sollte man allerdings nur gestatten, wenn man sich des Verhaltens seines Hundes wirklich ganz sicher ist.

Fragen zur Ernährung

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  • Dürfen Zwergkaninchen Getreide fressen?

    Ja, weil Getreide für Zwergkaninchen ein sehr wertvoller Ernährungsbaustein sein kann. Aus wissenschaftlicher Sicht gibt es auch überhaupt keinen Grund, in der Kaninchenernährung vollständig auf Getreide zu verzichten. Denn entgegen anders lautender Aussagen ist Getreide ernährungsphysiologisch gesehen nachweislich nicht schädlich, sofern es in der richtigen Menge gegeben wird. Und darauf achten wir natürlich! Entscheidend sind die Gesamtzusammensetzung eines Produktes und der komplette Ernährungsplan.

    Es ist allgemein anerkannt, dass es für den Menschen unterschiedliche Ernährungsmöglichkeiten gibt. Einige von uns sind z.B. Vegetarier, andere praktizieren Trennkost oder ernähren sich ganz konventionell. In der richtigen Zusammensetzung kann jede Ernährungsform gesund und richtig sein. Und genauso ist es auch bei den Tieren: Auf der Basis der ernährungsphysiologischen Bedürfnisse der jeweiligen Tierart sind verschiedene Ernährungsformen möglich, die jeweils zum Tier und seinem Halter passen müssen. 

    Aus diesem Grund stellt Vitakraft eine riesige Palette an Produkten für die Tierernährung her. Damit jeder Tierfreund genau die Produkte findet, die zur Ernährungsweise passen, die er/sie für seine/ihre Tiere ausgewählt hat. So können Kaninchen mit Vitakraft z.B. auch 100% getreidefrei (no grain) ernährt werden, also vollständig ohne Getreidekörner, Getreidemehl oder -kleie. Für diese Art der Fütterung eignen sich beispielsweise die Produkte Emotion® Professional Prebiotic, Emotion® Nature Dinner oder Artikel aus dem VitaVerde® Sortiment.
  • Zucker im Kaninchenfutter? Darf das sein?

    Wussten Sie, dass die allermeisten Vitakraft-Produkte für Nager und Kaninchen nach zuckerfreien Rezepturen hergestellt werden? Bei den Hauptfuttern sind es sogar 95%!

    Für einen neutralen Blick auf Zucker und seine Bedeutung muss man zunächst wissen, dass es ganz verschiedene Zuckerarten gibt. Allgemein bekannt sind z.B. Fruchtzucker, Traubenzucker oder Milchzucker. Sie unterscheiden sich nicht nur in der Herkunft, sondern auch chemisch. In der Natur ist Zucker nahezu überall vorhanden, denn er ist das natürliche Produkt der Photosynthese der Pflanzen und wird von allen tierischen Lebewesen als Energielieferant benötigt. Hierzu wird Zucker direkt aufgenommen oder aus anderen Kohlehydraten während des Stoffwechsels freigesetzt.

    Sogar im Heu ist Zucker (Fruktane) enthalten, denn Gräser verwenden diesen als primären Energiespeicher. Einige Gräser, die auch auf Weiden und Wiesen zu finden sind, erreichen einen Fruktangehalt von mehr als 10%. Eine zuckerfreie Ernährung von Kaninchen ist daher gar nicht möglich – und wäre auch nicht artgerecht oder gesund. Wichtig und entscheidend sind immer die Gesamtzusammensetzung der Ernährung und die Menge der einzelnen Nährstoffe.

    Möchte man aus grundsätzlichen Erwägungen nur Futter mit zuckerfreier Rezeptur verwenden: Vitakraft bietet eine riesige Auswahl! Denn dem größten Teil der Vitakraft-Produkte wird kein Zucker zugesetzt. Dies gilt natürlich vor allem für die Produkte, die in größeren Mengen verfüttert werden, also die Hauptfutter.

    Wird Zucker eingesetzt – manchmal ist das z.B. aus technischen Gründen notwendig – achten wir sehr genau darauf, dass der Gehalt an Zucker bzw. die aufgenommene Gesamtmenge gering und angemessen ist. Außerdem gewährleisten unsere Rezepturen und die eingesetzten Rohstoffe und Zuckerarten eine gute Verdaulichkeit.
  • Warum weichen die Angaben auf der Verpackung manchmal von denen im Internet ab?

    Es kann vorkommen, dass wir die Rezeptur unserer Produkte ändern – beispielsweise um gesetzlich vorgeschriebene Anpassungen durchzuführen oder um das Futter für die Tiere noch schmackhafter zu machen. Eine solche Veränderung der Zusammensetzung erfordert selbstverständlich auch eine Überarbeitung der jeweiligen Verpackung. Ebenfalls kann es sein, dass sich neue Vorgaben des Futtermittelrechts lediglich auf die sogenannte Deklaration des Futters beziehen, die Rezeptur aber unverändert bleibt. Auch in diesem Fall bekommt das Produkt eine neue Verpackung.

    Während wir im Internet schnellstmöglich alle Angaben aktualisieren können und ggf. auch das Bild austauschen, finden Sie in der Regel im Einzelhandel für eine gewisse Zeit sowohl Artikel mit der alten als auch mit der neuen Rezeptur, bzw. der alten und der neuen Verpackung.

  • Mein Kaninchen hat ein Doppelkinn, ist es zu dick?

    Nicht unbedingt. Ein solches Doppelkinn heißt beim Kaninchen „Wamme“. Bei manchen Kaninchenrassen gehört die Wamme sogar zum Rassestandard und ist daher nicht zwingend ein Zeichen von Übergewicht.

    Ein normales Zwergkaninchen sollte etwa bis zu 1500 g wiegen. Dabei ist allerdings zu beachten, dass viele Kaninchen in Heimtierhaltung keine echten Zwergkaninchen sind und daher erheblich größer werden können.

    Hat ein Kaninchen wirklich Übergewicht, so kann die Futtermenge etwas reduziert werden – aber nur langsam und wenig, um Verdauungsstörungen zu vermeiden. Ausreichend Heu wie z.B. VitaVerde® Alpen-Wiesenheu sollte dem Tier immer zur Verfügung stehen. Dieses sogenannte Raufutter brauchen die Kaninchen für ihre Verdauung. Außerdem ist für ein übergewichtiges Tier natürlich Bewegung wichtig, täglicher Auslauf sollte daher zur Pflicht werden.

    Besonders empfehlenswert für Tiere, die zu Übergewicht neigen: Emotion® Functional Balance oder VITA Special® Vario Balance. Durch den geringeren Energiegehalt ist hier keine Reduzierung der Futtermenge notwendig – das Tier darf also seine „normale“ Portion fressen.
  • Warum fressen Kaninchen Kot?

    Der Verdauungstrakt der Kaninchen produziert zwei verschiedene Arten von Kot: Der normale Kot ist fest und rund, der sogenannte Blinddarmkot dagegen ist etwas weicher. Der Blinddarmkot wird meistens nachts ausgeschieden und von den Tieren sofort gefressen. Denn in diesem Kot sind wichtige Nährstoffe – vor allem Vitamin B – enthalten, die das Kaninchen erst richtig aufnehmen kann, wenn sie den Verdauungstrakt zum zweiten Mal passiert haben. Würde man ein Kaninchen am Fressen des Blinddarmkots hindern, so bekäme es schlimme Mangelerscheinungen.

    Im Blinddarmkot sind außerdem wertvolle Darmbakterien enthalten, die dem Körper durch das Fressen wieder zugeführt werden. Auch diese Darmbakterien sind sehr wichtig, denn ohne sie würden die Kaninchen ihr Futter nicht richtig verdauen können.
  • Wie ernähre ich mein Kaninchen artgerecht?

    Eine gesunde, artgerechte Ernährung ist das beste Rezept, um Zwergkaninchen ein langes, gesundes Leben zu bescheren.

    Wie alle unsere Haustiere stammt auch das Zwergkaninchen von einem Wildtier ab. Die Wildkaninchen haben sich im Laufe der Evolution an eine bestimmte Ernährung und Lebensweise angepasst. Auch wenn Kaninchen schon lange von Menschen gezüchtet werden, so ähneln die Tiere noch sehr ihren Vorfahren. Daher sollte die Natur bei der Ernährung von Zwergkaninchen immer Vorbild sein. 

    Vitakraft Hauptfutter orientieren sich an den natürlichen Bedürfnissen der Tiere und enthalten alle lebenswichtigen Nährstoffe. Daneben brauchen Zwergkaninchen auch Saftfutter wie z.B. Möhren, Äpfel oder Löwenzahn. Da Kaninchen von Natur aus gewohnt sind, viel Zeit, Kraft und Energie in die Nahrungssuche zu stecken, benötigen sie in der Heimtierhaltung hierfür einen adäquaten Ersatz – schließlich sollen die Tiere nicht unter Langeweile leiden und träge werden! Original Vitakraft Kräcker® sind zu diesem Zweck ideal, denn an diesen leckeren Knabberstangen können sich die Tiere ihr Futter selbst erarbeiten.
  • Darf ich Futterpflanzen selber sammeln?

    Futterpflanzen, die man draußen in der Natur sammelt, können eine wertvolle Ergänzung und Abwechslung für den Speiseplan unserer Zwergkaninchen sein.

    Ganz wichtig ist dabei jedoch, dass diese Pflanzen möglichst schadstofffrei sind. Gespritzte Pflanzen und solche von Straßenrändern sind daher tabu. Die Gifte und Autoabgase würden dem Kaninchen schaden.

    Besonders beliebt als Futterpflanzen und relativ leicht zu erkennen sind die verschiedenen Arten des Löwenzahns. Aber es gibt auch weniger bekannte Pflanzen, die sich bestens als Futterpflanzen eignen, z.B. Giersch, Hirtentäschelkraut, Sauerampfer, Wegerich, Vogelmiere, Gänseblümchen und natürlich alle Arten von Gräsern. Pflanzen, die man nicht kennt, sollten allerdings nie verfüttert werden – denn schließlich würden giftige Pflanzen dem Kaninchen schaden.
  • Sind Pappe und Papier giftig?

    Prinzipiell sind Papier und Pappe eigentlich nicht gefährlich. Die Fasern, aus denen sie bestehen, ähneln sogar denen im Heu.

    Da sich auf Papier und Pappe jedoch oft auch Farben und Klebstoffe befinden, die von den Kaninchen mitgefressen werden, können häufiger Verzehr bzw. größere Mengen durchaus schädlich sein. Sicherheitshalber sollte man bedrucktes oder geklebtes Papier oder auch Pappe daher besser nicht herumliegen lassen, wenn das Kaninchen in der Wohnung herumläuft.

Fragen zur Haltung und Pflege

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  • Wie groß muss ein Zwergkaninchenheim sein?

    So groß wie möglich! Denn Kaninchen sind sehr bewegungsaktive Tiere, die laufen und springen wollen. Je größer der Platz ist, der hierfür zur Verfügung steht, umso besser.

    Einige Kaninchenfreunde halten Kaninchen in großen Freigehegen im Garten oder haben sogar ein eigenes Kaninchenzimmer, das den Tieren zur Verfügung steht. Ist dies nicht möglich, bietet aber auch ein großer und artgerechter Käfig den Kaninchen ein sicheres und schönes Zuhause. Aber bitte nicht vergessen: Genügend Auslauf ist immer Pflicht!
  • Wie transportiere ich ein Kaninchen?

    Früher oder später muss jeder Kaninchenfreund seinen Liebling über kürzere oder längere Strecken transportieren, sei es nach dem Kauf, in den Urlaub oder zum Tierarzt. Damit das Tier diese Reisen unbeschadet übersteht, muss einiges beachtet werden. Im Handel gibt es beispielsweise verschiedene sehr gute Transportboxen. Auch ein kleines Nagerheim eignet sich ausgezeichnet als Reisebox. Damit das Kaninchen sich sicher fühlt, braucht die Transportbox eine dunkle Ecke, in die sich das Tier verkriechen kann. Etwas benutzte Kleintier-Streu aus dem richtigen Kaninchenheim sorgt für den vertrauten Geruch.

    Lange Autofahrten sind einigen Kaninchen übrigens ein Gräuel. Wegen ihres feinen Gleichgewichtssinns und Gehörs werden sie regelrecht reisekrank, sie liegen schlapp in einer Ecke und hecheln. Dann wird es höchste Zeit für eine Pause. Wasser sollte man dem Tier während der Fahrt besser nicht geben, da es verschüttet wird. Als Ersatz eignen sich einige Stücke saftiges Frischfutter.
  • Brauchen Kaninchen ein Häuschen?

    In der Natur graben Kaninchen unterirdische Bauten, in die sie bei Gefahr flüchten können. Auch unsere Zwergkaninchen haben gerne eine Höhle, in die sie sich zurückziehen können. Ein Häuschen gehört also zur artgerechten Haltung von Zwergkaninchen dazu.

    Ein Kaninchen, das noch etwas scheu ist, wird sich zwar anfangs sicherlich häufiger in seinem Heim verkriechen. Mit etwas Geduld und Liebe wird es aber bald Vertrauen zum Menschen aufbauen. Einem scheuen Tier das Häuschen zu entziehen, damit es sich nicht verstecken kann, ist definitiv keine gute Lösung. Denn das heißt nicht automatisch, dass das Tier auch zahmer ist.

    Übrigens: Neugierige Kaninchen springen auch gerne auf das Dach des Häuschens und benutzen es als Ausguck!
  • Wie kann ich die Krallen selber schneiden?

    Am besten lässt man sich das Schneiden der Krallen zunächst

    vom Züchter, Zoofachhändler oder Tierarzt zeigen. Danach kann man es aber auch

    selbst machen:

     

    Zum Krallenschneiden wird eine spezielle Krallenzange

    verwendet. In den Krallen befinden sich Blutgefäße, die Sie nicht verletzten sollten

    – daher auf keinen Fall zu tief schneiden! Bei Tieren mit hellen Pfoten kann

    man die Adern sogar sehen. Bei dunklen Tieren muss man vorsichtiger sein und

    sich am besten Stück für Stück vorarbeiten. Wichtig ist, dass man das Kaninchen

    beim Schneiden so gut festhält, dass es nicht zappeln kann. Leichter lässt es

    sich daher zu zweit arbeiten: Einer hält das Tier, der andere schneidet die

    Krallen.

     

    Übrigens: Wer seinem Kaninchen Freilauf im Garten ermöglichen

    kann, muss die Krallen nicht so häufig schneiden. Denn durch das Laufen auf

    natürlichem Untergrund und vor allem durch das Buddeln nutzen sich die Krallen

    von selbst ab.

  • Wie bleibt das Kaninchen sauber?

    Eine hygienische Haltung von Zwergkaninchen ist mit den vielseitigen Vitakraft-Produkten ganz einfach. Holzverschläge als Käfige sind nicht artgerecht und sollten heutzutage tabu sein. Das Kaninchenheim braucht eine Bodenwanne aus Kunststoff, denn Holz saugt den Urin auf und ist dann Nährboden für Bakterien.

    Je nach Größe des Kaninchenheims und Anzahl der Tiere erfolgt die Reinigung etwa ein- bis zweimal wöchentlich. Hierfür benutzt man Seifenwasser zur eigentlich Reinigung und danach beispielsweise VITA® Clean Deo Fresh gegen unangenehme Gerüche. In das saubere Kaninchenheim gibt man dann zum Beispiel eine dicke Schicht Kleintier-Streu. Das Naturprodukt aus unbehandeltem Weichholz ist saugfähig und geruchsbindend. VitaVerde® Alpen-Wiesenheu kann man ebenfalls in das Kaninchenheim geben – zum Fressen ist es aber besser in einer Heuraufe aufgehoben.

    Eine weiche Unterlage ist für Zwergkaninchen sehr wichtig, denn trotz der dichten Fellschicht haben die Tiere sehr sensible Pfoten.
  • Brauchen Kaninchen Hilfe bei der Fellpflege?

    Kaninchen sind reinliche Tiere, die sich häufig putzen. Trotzdem kann man den Tieren bei der Fellpflege behilflich sein: Kurzhaarige Tiere sollten einmal wöchentlich gebürstet werden, langhaarige ruhig öfter. Auch während des Fellwechsels sollte man häufiger bürsten, um lose Haare zu entfernen und gleichzeitig die Haut zu massieren. Das Entfernen der losen Haare verhindert, dass die Tiere zu viel Fell beim Putzen herunterschlucken und dadurch Verdauungsstörungen verursachen. Und durch eine bessere Durchblutung wird zudem der Aufbau eines neuen, prächtigen Fellkleides unterstützt. Hinzu kommt: Die meisten Kaninchen genießen so eine Bürstenmassage sehr!

    Voraussetzung für gesunde Haut und ein schönes Fell ist aber eine ausgewogene Ernährung. Denn Haut- und Fellprobleme können auch Mangelerscheinungen sein! Mit den vielseitigen Produkten von Vitakraft ist die artgerechte und gesunde Ernährung des Zwergkaninchens ganz einfach.
  • Wie sieht ein gutes Auslaufgehege aus?

    Als einfaches Außengehege für Kaninchen reicht eine stabile Konstruktion aus einigen Holzlatten und etwas Maschendraht eigentlich aus. So können die Tiere im Garten Gras fressen und sich austoben, sich aber gleichzeitig nicht einfach im Gebüsch verkrümeln.

    Ist das Gehege oben und unten offen, so müssen die Tiere allerdings beaufsichtigt werden: Von oben lauern Gefahren wie z.B. Raubtiere. Mit etwas Anlauf könnte ein Kaninchen außerdem über den Rand des Geheges springen. Als Schutz hilft hier nur ein festes Dach.

    Damit unbeaufsichtigte Kaninchen keine tiefen Tunnel graben, kann man auch den Boden sichern, z.B. mit grobem Maschendraht, der aber eigentlich nur eine Notlösung ist. Eine andere, wenn auch viel aufwendigere Methode sind spezielle Steine, mit denen man den Untergrund des Geheges pflastert. Diese Steine haben große Löcher in der Mitte und/oder werden mit großem Abstand zueinander gelegt. So wächst zwar Gras zwischen den Steinen, ein Kaninchen kann aber kein Loch graben.

  • Wann frieren Kaninchen?

    Kaninchen sind nicht besonders kälteempfindlich – selbst Temperaturen deutlich unter dem Gefrierpunkt machen ihnen nichts aus. Unangenehmer ist ihnen große Wärme: Dann legen sie sich in eine Ecke, vermeiden jegliche Bewegung und hecheln regelrecht.

    Eigentlich kann man Kaninchen also ganzjährig draußen halten, denn in der Natur leben diese Tiere ja auch draußen. Dort haben die Kaninchen allerdings unterirdische Bauten, in denen es etwas wärmer ist, deshalb sollten Tiere in Außengehegen ein Schlafhäuschen bekommen und viel wärmendes VitaVerde® Alpen-Wiesenheu. Bei sehr großer Kälte muss man außerdem bedenken, dass Frischfutter schnell unverdaulich wird und das Trinkwasser gefriert. Daher füttert man in der Winterzeit lieber mehrmals täglich kleine Mengen und füllt die Trinkflasche jeweils mit warmem Wasser.
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