Porträts von Großsittichen

Attraktive Vögel

Großsittiche gehören wie alle Sittiche zu den Papageienarten. Ihre Heimatländer sind über alle Erdteile verteilt – mit Ausnahme von Europa. Je nach Art sind die Vögel zwischen 30 und 36 Zentimeter groß. In unseren Porträts haben wir die wichtigsten Daten beliebter Großsittiche für Sie zusammengetragen. Unsere Porträts werden fortlaufend erweitert, besuchen Sie die Seite also bald wieder!

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Rosella

Rosella

Rosella

Andere Namen

Es gibt verschiedene Namen für die Unterarten, wie Prachtrosella, Rosellasittich oder Tasmanischer Rosella, wobei Rosella wohl an den Ort erinnert, an dem Europäer zum ersten Mal diese farbenfrohen Vögel sichteten.

Wissenschaftlicher Name

Platycercus eximius

Äußere Erscheinung

Der ca. 30 cm große Rosellasittich ist eine besonders farbenprächtige Erscheinung. Auffallend sind der rote Gesichts- und Brustbereich sowie der leuchtend gelbe Bauch. Zur Farbenvielfalt gehören aber auch grüne, blaue und schwarze Federn. Neben der Wildfarbe gibt es inzwischen auch andere Farbspielarten, z.B. Weißflügel, Pastellfarbene und Lutinos. Die Geschlechter sind nicht ganz leicht zu unterscheiden. Im Allgemeinen haben die Männchen jedoch ein etwas stärker leuchtendes Gefieder. Beim Weibchen, das zudem etwas kleiner ist, wirken die Farben matter.

Herkunft

Südöstliches Australien. Dort bewohnen sie bevorzugt offenes Savannenland mit einigen Bäumen, aber auch lichte Wälder. 

Verhalten

Rosellas sind lebhafte und gesellige Vögel, die man am besten als Pärchen hält. Männchen können untereinander Aggressionen entwickeln. Auch gegenüber anderen Sitticharten werden sie manchmal aggressiv, daher ist eine Gemeinschaftshaltung nicht zu empfehlen. Rosellas sind ausgezeichnete Flieger und brauchen entsprechende Bewegungsmöglichkeiten. Die Tiere haben eine angenehme Stimme, die aber auch schon einmal etwas lauter werden kann, vor allem wenn die Tiere sich erschrecken.

Besonderheiten

Rosellas sind – wie schon oben genannt – schwierig mit anderen Sitticharten zu vergesellschaften. Auch in der Partnerwahl sind sie manchmal etwas wählerisch. Vögel, die sich unbekannt sind, brauchen daher eine Eingewöhnungsphase.

Pennant-Sittich

Pennant-Sittich

Pennant-Sittich

Andere Namen

Es gibt verschiedene Unterarten des Pennant-Sittichs, z.B. den Südlichen Pennant-Sittich oder den Nördlichen Pennat-Sittich. Die Unterarten unterscheiden sich in der Farbe ebenso wie die gezüchteten Farbspielarten, nicht jedoch in Fütterung und Haltung.

Wissenschaftlicher Name

Platycercus elegans

Äußere Erscheinung

Der Pennant-Sittich ist mit seiner Körpergröße von ca. 35 cm und der leuchtend roten Farbe ein sehr auffälliger Vogel. Zum dominierenden Rot findet man eine blaue Kehle sowie schwarze und rote Bereiche an Schwanz und Flügeln vor. Neben den unterschiedlichen Wildfarben gibt es heute verschiedene Farbspielarten, unter denen der Blaue Pennant-Sittich vielleicht der beliebteste ist. Die Geschlechter sind von Laien kaum zu unterscheiden. Im Allgemeinen sind die Weibchen aber etwas zierlicher als die Männchen.

Herkunft

Süd- und Ostaustralien. Dort bewohnen sie vor allem lichte Wälder

Verhalten

Pennant-Sittiche sind lebhafte und gesellige Vögel, die gerne am Boden scharren. In der Natur wechselt die Lebensweise im Laufe des Jahres von großen Schwärmen zur Pärchenbildung. Männchen können untereinander – vor allem während der Paarungszeit – Aggressionen entwickeln. Daher hält man am besten ein Pärchen. Auch gegenüber anderen Sitticharten werden Pennant-Sittiche manchmal aggressiv, so dass eine Gemeinschaftshaltung nicht zu empfehlen ist. In einer ausreichend großen Voliere ist die Haltung mit weniger nah verwandten Vogelarten, die nicht als Konkurrenten angesehen werden, dagegen gut möglich.

Nymphensittich

Nymphensittich

Nymphensittich

Wissenschaftlicher Name

Nymphicus hollandicus

Äußere Erscheinung

Erwachsene, wildfarbene Nymphensittiche sind grau mit einer gelben Gesichtsmaske, roten Wangenflecken und weißen Flügeldecken. Die Geschlechter lassen sich leicht unterscheiden: Bei Männchen sind die gelben und roten Farben des Kopfes sehr klar. Weibchen zeigen weniger leuchtende Farben, die mit Grau durchsetzt und überdeckt sind. Außerdem haben sie eine typische Musterung, die auf der Unterseite der Schwanzfedern sichtbar ist. Auch bei vielen der gezüchteten Farbspielarten sind diese Unterschiede erkennbar. Aber Achtung: Als Jungvögel sehen alle Nymphensittiche eher wie Weibchen aus.

Herkunft

Nymphensittiche stammen aus Australien und sind dort fast überall – mit Ausnahme einiger Küstenregionen – anzutreffen. Bevorzugt leben sie in weitem, offenem Buschland. Auf der Suche nach Nahrung und geeigneten Brutplätzen legen sie in großen Schwärmen weite Strecken zurück.

Verhalten

Beschäftigt man sich viel mit den Nymphensittichen, so können diese Vögel sehr zutraulich und zahm werden. Sie sind neugierig, neuen Dingen gegenüber aber zunächst etwas vorsichtig. Sie besitzen einen großen Bewegungsdrang und sind ausgezeichnete Kletterer und Flieger. Die geselligen Vögel leben in der Natur – je nach Jahreszeit – in großen Schwärmen oder paarweise und sollten daher auch in der Heimtierhaltung nicht allein sein. Wie viele Papageien- und Sitticharten haben sie einen natürlichen Nachahmungstrieb. Die Sprachbegabung ist jedoch nicht sehr groß. Häufiger werden Melodien erlernt und nachgepfiffen. Die natürlichen Lautäußerungen können gelegentlich etwas lauter werden, sind jedoch recht angenehm, melodisch und auf wenige, kurze Zeiträume beschränkt.

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