Kanarien im Porträt

Kleine Sänger für große Töne

Kanarienvögel gehören zur Familie der Finken und begeistern durch ihren gutgelaunten Gesang. Sein fröhliches Temperament entfaltet ein Kanarienvogel erst mit mindestens einem Artgenossen an seiner Seite. In unserem Porträt haben wir die wichtigsten Daten rund um die zierlichen Vögel für Sie zusammengetragen.

Kanarienvogel

Andere Namen

Der wissenschaftliche Name gilt auch für den wilden Vorfahren unserer Kanarienvögel, den Kanariengirlitz.

Wissenschaftlicher Name

Serinus canaria

Äußere Erscheinung

Kanarienvögel gibt es in einer großen Vielfalt an Farben und unterschiedlichem Äußeren. Größe der Tiere: 12 bis 23 cm (je nach Rasse), Gelegegröße: durchschnittlich 4 Eier, Brutdauer: ca. 13 Tage, die Jungtiere sind nach ca. 25 Tagen flügge.

Herkunft

Der Kanariengirlitz ist auf den Kanarischen Inseln zuhause und am häufigsten auf Teneriffa sowie Gran Canaria anzutreffen. Dort leben die kleinen grüngelben Vögel mit der dunklen Zeichnung in Schwärmen bzw. während der Brutsaison als Paare. Da Kanarien wunderschön singen, wurden sie seit dem 15. Jahrhundert als Haustiere gehalten und gezüchtet. Nach Europa gelangten die Tiere mit spanischen Seefahrern, die sie mit übers Meer brachten. Nach und nach wurde immer mehr Wert auf ein farbenprächtiges Federkleid und besondere Begabung beim Singen gelegt. Heute unterscheidet sich der Kanarienvogel zwar äußerlich und auch im Verhalten von seinen Vorfahren – viele Eigenschaften, Bedürfnisse usw. haben die Tiere aber nach wie vor gemeinsam.

Verhalten

Der muntere Kanarienvogel ist nicht nur durch seinen Gesang zum beliebten Haustier geworden – er hat auch ein angenehmes Wesen und ist sehr gesellig. Für sein Wohlbefinden darf er nicht alleine gehalten werden. Kanarienvögel lieben es hell. Bei zu wenig Licht verlieren sie die Singfreude und den Appetit. 

Besonderheiten

Wilde Kanariengirlitze beginnen mit der Brut erst, wenn das letzte Ei gelegt ist – so schlüpfen alle Küken gleichzeitig und keines der Küken ist kleiner und benachteiligt. Unsere Kanarien haben dieses Verhalten abgelegt und beginnen oftmals sofort zu brüten. Der erfahrene Züchter ersetzt daher die ersten Eier durch Kunsteier und legt die echten Eier erst wieder zurück, wenn das letzte gelegt ist.

Ratgeber

Von „Anschaffung“ bis zu „Verhalten“, finden Sie hier nützliche Tipps und Tricks rund um die Tierhaltung.

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